11.03.2020
Behördenansiedlung war das Top-Thema

Freie Wähler zu Gesprächen im Landtag - Kritik an schleppenden Geh-und Radwegebau

Zwiesel/München. Zu einem Gespräch über aktuelle Themen im Zwieseler Winkel trafen sich im Bayerischen Landtag der Abgeordnete Manfred Eibl, Bürgermeister Charly Bauer Bayerisch Eisenstein, 2. Bürgermeister Hermann Kastl Lindberg, sowie die Zwieseler Stadträte Hans-Peter Marx und Georg Stadler (alle Freie Wähler).

Als äußerst wichtiger Besprechungspunkt wurde die geplante Behördenverlagerung des Bayerischen Finanzministeriums gesehen.

Stadtrat Hans-Peter Marx informierte über die aktuelle Sachlage der Immobilienbeschaffung im Zwieseler Zentrum.

MdL Manfred Eibl war über den  Entwicklungsstand zum Thema sehr erfreut, er empfahl aber auch ein Gesamtkonzept zur Thematik zu erarbeiten. Nach derzeitiger Sachlage wären genügend Flächen sowie Erweiterungsflächen  zur Behördenverlagerung im Stadtzentrum vorhanden. In Kürze sollen konkrete Einzelheiten mitgeteilt werden.

Der Landtagsabgeordnete wurde um weitere Unterstützung sowie um Weitergabe der Einzelheiten im Bayerischen Landtag gebeten.

Weitere Informationsgespräche sowie das weitere Vorgehen in der Angelegenheit sollen kurzfristig erfolgen.

Geh-und Radwege kommen nicht in die Gänge

Weitere Punkte des Gespräches waren die Forderung verschiedener Geh-und Radwege entlang von Bundes-und Staatsstraßen.

Im Zusammenhang mit der Verwirklichung des Radweg-Lückenschlusses zwischen Bayerisch Eisenstein und Zwiesel sprach Bürgermeister Charly Bauer von einem baldigen Geduldsende.

Seit beinahe 30 Jahren wird darüber gesprochen und geplant, die finanziellen Mittel seien auch vorhanden, aber von der zuständigen Straßenbaubehörde fehlt einfach die Unterstützung.

Dies wurde von Stadtrat Hans-Peter Marx bestätigt, im Zwieseler Bereich seien die fehlenden Trassen entlang der Bundesstraße 11 beim Skilift Glasberg und der Lückenschluss entlang der Staatsstraße 2132 im Bereich Tröpplkeller finanziell gesichert. Aber geschehen würde nichts, auch eine vorgeschlagene Unterstützung bei der Grundstücks-beschaffung oder bei technischen Problemen wird mit einem Schweigen aus den Amtsstuben in Passau und München begegnet, so Marx.

In Kürze soll ein Gespräch mit den zuständigen Behörden zu diesem leidigen Thema stattfinden.