08.07.2024
Borkenkäfer: FREIE WÄHLER fürchten Schaden für Tourismus

Zwiesel - Juli - 2024 - Die Zwieseler Stadtratsfraktion der Freien Wähler hat sich zuletzt intensiv mit dem nach wie vor sehr aktuellen Thema Borkenkäfer befasst. Dabei wurde betont, man stehe hinter den Waldbauern, „die durch die Käferausbreitung massive Verluste erleiden“. Positiv bewerteten die Stadtratsmitglieder um Fraktionsvorsitzenden Hans-Peter Marx die Aktivitäten von Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) bei dieser Problematik.

Es sei auch begrüßenswert, dass auf Seiten der Nationalparkverwaltung Verständnis gezeigt werde für die enormen Probleme.der Forstwirte und an Verbesserungen gearbeitet werde, so die Stadträte. ..

Ein entscheidender Punkt wird jedoch nach den Ausführungen des Zwieseler FW-Stadtrates und Ortsvorsitzenden Hans-Peter Marx nirgendwo angesprochen: Der Blick der Bevölkerung und im Besonderen der Urlaubsgäste auf die Bekämpfungsszenerie. "Die Bilder an den Hauptwanderrouten und Mountainbike-Strecken nach Aufarbeitung des Käferholzes irritieren sowohl die Einheimischen als auch die Touristen gewaltig", ist Marx überzeugt.

An den Hauptstrecken im Bereich Zwieselerwaldhaus und Schwellhäusl biete sich nach Bearbeitung der Käferflächen ein Anblick, der schlichtweg hässlich" sei, findet der FW-Vorsitzende.und fragt: Ob der Urlaubsgast, der diese Bilder einmal gesehen hat, nochmal in unsere Gegend kommt?

Marx richtet bei dem Thema den Blick auch in Richtung Grenze nach Ferdinandsthal, wo es ganz anders aussehe.."Auch im Böhmerwald existiert der Borkenkäfer, aber anscheinend wird dort anders damit umgegangen".

Was sollte aus seiner Sicht passieren, wie sollte der Nationalpark Bayerischer Wald handeln? Marx:"Entlang der Hauptrouten und Hauptwanderwege die Bäume bodennah abschneiden und die gefällten Bäume aus dem Wald entfernen." Dem Tourismus werde die jetzige Aufarbeitung  massiv schaden, glaubt er.

 - bbz