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Zwiesel - Juni 2021 - Die Stadt Zwiesel benötigt dringend Bauland - das is die Überzeugung der Stadtratsfraktion der Freien Wähler. Grundstücksflächen zur Wohnbebauung in städtischem Besitz sucht man in Zwiesel derzeit vergeblich, wie auch der der Blick auf die Homepage der Stadt zeigt. "Viele Bürger, junge Familien, gebürtige Zwiesler nach dem Ende des Berufslebens, Zuzügler aus den Ballungsgebieten müssen auf der Suche nach Baugrundstücken in benachbarte Kommunen ausweichen", bedauert FW-Ortsvorsitzender und Fraktionssprecher Hans-Peter Marx.
Er und seine Kollegen fordern nun Anstrengungen, um der Situation entgegen zu wirken. Für die Freien Wähler ist ein Aspekt der Thematik auch, dass im Hinblick auf die bevorstehende Verlagerung des Grundsteuerfinanzamtes bauwilligen Bediensteten keine Wohnbauflächen angeboten werden können. "Unter all diesen Gesichtspunkten muss man in der Zwiesel die Weichen sehr bald für die Schaffung von baureifen Grundstücksflächen stellen", meint FW-Chef Marx . Dies war jüngst auch der Grund einer Ortsbesichtigung der Freien Wähler. Am sogenannten Hochfeld, ein Gebiet, das an das bestehende Wohnbaugebiet „Auf der Eben“ angrenzt, besitzt die Stadt größere Flächenanteile.Die Stadträte der Freien Wähler waren sich beim Ortstermin einig, dass hier ein sehr attraktives Wohngebiet entstehen könnte. "Der Anschluss an das städtische Straßennetz dürfte zwar mit größerem Aufwand verbunden sein", so Hans-Peter Marx, aber eine erste Kontaktaufnahme mit dem Straßenbauamt Passau bezüglich einer Anschlussmöglichkeit an die Bundesstraße habe vor längerer Zeit schon stattgefunden. Die Stadträte stimmten überein, dass die Überlegungen und Vorarbeiten bei der Stadt Zwiesel zur Schaffung von Wohnbauflächen umgehend beginnen müssen, da der Planungszeitraum erfahrungsgemäß sehr lange sein könne. Die Freien Wähler sehen dringenden Handlugsbedarf, nicht zuletzt wegen der schwindenden Einwohnerzahlen. Zwiesel hatte schon deutlich über 10 500 Einwohner, inzwischen sind es nur mehr rund 9200.